Unterstützte freiwillige Rückkehr aus Österreich

Kompendium und Vergleich: Österreich und Moldau

Ziel des Projekts „Unterstützung der Freiwilligen Rückkehr und Reintegration von minderjährigen und jungen erwachsenen Rückkehrenden in die Republik Moldau mit Schwerpunkt Prävention von (erneutem) Menschenhandel" ist es, von Menschenhandel betroffene und schutzbedürftige minderjährige und junge erwachsene Moldauer/innen, die von Österreich in die Republik Moldau zurückkehren, zu unterstützen und sie vor (erneutem) Menschenhandel zu schützen.

Im Rahmen des Projekts wurde eine englischsprachige Zusammenfassung von österreichischen und moldauischen Akteuren und Strukturen in den Bereichen Menschenhandelsbekämpfung und freiwillige Rückkehr und Reintegration von gehandelten und schutzwürdigen Personen erfasst.

Zweck der vorliegenden Zusammenfassung ist die Bereitstellung eines Hilfsmittels für die involvierten Akteure, das einen kurzen Überblick über den gegenwärtigen Stand in beiden Ländern, aber vor allem in der Republik Moldau gibt. Dieses Dokument soll Teilnehmenden der Studienreise helfen, sich auf Treffen mit ausländischen Akteuren sowie die Diskussionen über zukünftige Methoden der Zusammenarbeit vorzubereiten.

Eine gekürzte deutschsprachige Version des Texts finden Sie hier.

Das Projekt läuft von 15. Juni 2012 bis 31. Dezember 2013 und wird vom Europäischen Rückkehrfonds und dem Österreichischen Bundesministerium für Inneres kofinanziert.

Studie zu Situation und Status russischer Staatsangehöriger tschetschenischer Herkunft in österreichischer Grundversorgung

Studie picDas Ziel der „Studie zu Situation und Status russischer Staatsangehöriger tschetschenischer Herkunft in österreichischer Grundversorgung" war die Schaffung einer größeren Wissensbasis zum Profil russischer StaatsbürgerInnen aus der Republik Tschetschenien, die in Österreich Grundversorgung erhalten, einschließlich Informationen zu deren Motiven zur Migration nach Österreich, zum Verbleib im Land und zur potentiellen Rückkehr in ihre Herkunftsregion.

Für die Durchführung der Studie wurde ein multi-methodologischer Ansatz gewählt. Dieser Ansatz nutzt die Vorteile sowohl qualitativer als auch quantitativer Methoden zur Sicherstellung hochwertiger und sorgfältig ermittelter Ergebnisse. Fachliteratur, Daten, Statistiken, Informationen und Erfahrungen aus früheren Profilstudien von IOM in anderen Ländern wurden als Grundlage für die Studie verarbeitet. Zu den eingesetzten qualitativen Instrumenten gehörten u.a. ExpertInnenenbefragungen, die in verschiedenen Stadien des Projekts durchgeführt wurden, um die Entwicklung quantitativer Instrumente sowie die Interpretation der Ergebnisse zu unterstützen.

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Programme und Strategien in Österreich zur Förderung der Unterstützten Rückkehr und Reintegration in Drittländern (Juli 2010)

Assisted-study-cover_DEDie Zielsetzung der EMN-Studie "Programme und Strategien in Österreich zur Förderung der unterstützten Rückkehr und Reintegration in Drittländern" liegt darin, das Wissen in den EU-Mitgliedsstaaten über Programme und Strategien zur Förderung und Erleichterung der Unterstützten Rückkehr von MigrantInnen und AsylwerberInnen zu erweitern und den Diskurs zu versachlichen. Die Ergebnisse bieten politischen EntscheidungsträgerInnen und Institutionen objektive Informationen und unterstützen damit die Entwicklung von auf Sachinformationen basierenden politischen Maßnahmen. Die nationale Studie fließt in einen Synthesebericht über die verschiedenen in der Europäischen Union gegenwärtigen Praktiken der Unterstützten Rückkehr ein, der zu einer verbesserten Kooperation und Synergien zwischen den EU-Mitgliedsstaaten führen soll und darüber hinaus einen konsistenten Überblick über bewährte Praktiken (good practices) der Unterstützten Rückkehr in Europa bietet.