Menschenhandel
Improving the Quality of UAMAS’ Guardianship and Care in Central European Countries
Das Projekt „Improving the Quality of UAMAS' Guardianship and Care in Central European Countries" von der Europäische Kommission finanziert, wird von IOM Budapest geleitet. Sieben osteuropäische Länder, nämlich Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien, Bulgarien, Rumänien und die Slowakei nehmen daran teil. Grundsätzliches Ziel des Projekts ist es, Obsorge und Betreuung für unbegleitete minderjährige Asylbewerber in den jeweiligen Ländern zu verbessern.
"Na Wa Filmfestival in Wien, Österreich: Bewusstsein schaffen für den Kampf gegen den Menschenhandel

Das bewusstseinsfördernde Film Festival zum Kampf gegen Menschenhandel startete am 1. Dezember 2011 in Wien
“Wenn sie gehen, denken sie oft, sie würden gehen um Models, Lehrer, Kindermädchen oder Fußballstars zu werden. Doch dann erfahren sie den Schock ihres Lebens und finden sich selbst in Bordellen wieder, zum Sex mit mehr als 30 Personen am Tag gezwungen oder verrichten die schmutzigsten, menschenunwürdigsten oder gefährlichsten Arbeiten in abscheulichen, stickigen Kerkern ohne die Möglichkeit zu flüchten oder ihre Familien zu kontaktieren”
Aondoaver A. Kuttuh – NAPTIP Nigeria
Europa-Nigeria Projekt: Förderung der Kooperation zwischen unterschiedlichen AkteurInnen
Förderung der Kooperation zwischen unterschiedlichen AkteurInnen im Kampf gegen Menschenhandel in Ursprungs- und Zielländern
Nigeria ist eines der Hauptursprungsländer von Menschenhandel nach Europa; junge NigerianerInnen, vor allem aus den südlichen Provinzen Edo und Delta, werden durch falsche Arbeitsangebote und Versprechen für eine bessere Zukunft angelockt. Gut organisierte Menschenhändler agieren sowohl innerhalb Nigerias, als auch grenzüberschreitend, und sind mit globalen kriminellen Netzwerken verlinkt. Die größte Herausforderung für ExekutivbeamtInnen, Justizbehörden und Beratungsstellen für Betroffene in Nigeria und Europa ist die begrenzte transnationale Kooperation, welche verhindert, Menschenhandel effektiv über Grenzen hinweg zu bekämpfen. Demzufolge müssen vermehrt transnationale Maßnahmen durchgeführt werden, um die operationelle Kooperation zwischen AkteurInnen in Herkunfts- und Zielländern zu fördern.
Buy Responsibly Kampagne
Im Rahmen des EU-Tages gegen Menschenhandel ("EU-Anti-Trafficking-Day") im Oktober 2010,
präsentierte IOM Wiendie „Buy Responsibly“ Kampagne, in Kooperation mit dem österreichischen Außenministerium als Leitung der Task Force gegen Menschenhandel und dem Museumsquartier Wien.
Österreich und die Nachbarländer - Prävention und Bekämpfung aller Formen von Frauenhandel
Eine regionale Initiative der österreichischen Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst, mit dem Österreichischen Institut für Internationale Politik (oiip) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Der Vertrag von Lissabon und das Stockholm Programm werden die zukünftige Politik der EU zur Bekämpfung des Menschenhandels erwartungsgemäß wesentlich beeinflussen. Auch das “Action Oriented Paper (AOP) - Towards Global EU Action against Human Trafficking", das vom Europäischen Rat 'Justiz und Inneres' im Oktober 2009 angenommen wurde, bekräftigt erneut die vorrangige Behandlung dieses Themas. Die Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten gegen Menschen/Frauen/Kinderhandel sollen durch eine intensivierte Koordination untereinander und die Kooperation mit Drittstaaten gestärkt und ergänzt werden.
Bewusstseinsbildung von unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen über ihre Rechte - Info-Kampagne
Das Projekt zielte im Besonderen auf eine erhöhte Bewusstseinsbildung der UMFs (Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) über ihre Rechte als Kinder, sowie die Aufklärung über die Risiken beim Verlassen der Strukturen in den Zielländern ab.
Podiumsdiskussion: A Crime so Monstrous – Trafficking in Human Beings
Mit dem Titel „A Crime so Monstrous – Trafficking in Human Beings“ veranstaltete IOM Wien in Kooperation mit der U.S. Botschaft Wien eine Podiumsdiskussion im „Amerika Haus“, am 23. April 2010, um 14:00 – 15:30.
3. National Networking Meeting, Toward Global EU Action against Trafficking in Human Beings, 5. März
Die spanische EU Präsidentschaft, das schwedische Justizministerium und die Internationale Organisation für Migration haben am 5. März 2010 das „3. National Networking Meeting“ in Madrid, Spanien organisiert.
Bekämpfung des Menschenhandels durch Vernetzung und Trainings
"Vorbeugung und Bekämpfung des Menschenhandels sowie Ausbau des Opferschutzes durch operative Vernetzung und Kooperation und durch multidisziplinäre Trainings für ExpertInnen in EU Mitgliedsstaaten, Beitritts- als auch Nachbarschaftsländern"
IOM Wien als auch österreichische ExpertInnen aus dem Innenministerium, dem Bundeskriminalamt, der Justiz und von NGOs waren in die vierte Phase dieses Projekts involviert, das von der belgischen Polizei mit IOM Brüssel und dem italienischen Innenministerium implementiert und von der Europäischen Kommission (Programm „Kriminalprävention und Kriminalitätsbekämpfung“/Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit) kofinaniziert wurde.
EU Ministerkonferenz "Towards Global EU Action Against Trafficking in Human Beings"
Im Rahmen des Projekts „Towards Global EU Action Against Trafficking in Human Beings“ fand die EU Ministerkonferenz am dritten EU Tag gegen Menschenhandel, am 19-20 Oktober 2009 in Brüssel statt.
UN.GIFT Expertengruppeninitiative zur Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungseinrichtungen und InteressenvertreterInnen zur effektiven Bekämpfung von Menschenhandel
Von Juli 2008 bis März 2009 verwirklicht IOM Wien im Rahmen der United Nations Global Initiative to Fight Human Trafficking (UN.GIFT), in der die Internationale Organisation für Migration Mitglied des Lenkungsausschusses ist, eine ExpertInnengruppeninitiative (EGI) zur Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungseinrichtungen und verschiedenen InteressenvertreterInnen zur effektiven Bekämpfung von Menschenhandel.
Towards Global EU-Action against THB
Der schwedische Justizminister implementierte während der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration in Wien das Projekt “Towards Global EU-action Against Trafficking in Human Beings“. Dieses Projekt wurde von der Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit der Europäischen Kommission im Zuge des Programmes „Prevention of and Fight against Crime Programme 2008“ co-finanziert.
Victim Assistance for Minors
Victim Assistance for Minors: Capacity Building via Training and Exchange of Information/ Best Practices between EU, Candidate and Third Countries
The main objective of this project was to improve and strengthen the expertise and to promote the exchange of information and best practices via two training seminars aimed at enhancing practical skills and cooperation among persons responsible for combating trafficking in EU Member States, Candidate and Third countries. One important aspect was the forging of sustainable partnerships in line with the AGIS Annual Priorities for 2003.
Konferenz: "European approaches towards data collection on trafficking in human beings"
Das österreichische Innenministerium hat mit IOM Wien im Rahmen des Projekts "Entwicklung von Richtlinien zur Datensammlung im Bereich Menschenhandel inklusive komparativer Indikatoren" eine Konferenz zum Thema "European approaches towards data collection on trafficking in human beings" veranstaltet.
Richtlinien zur Datensammlung im Kampf gegen den Menschenhandel inklusive komparativer Indikatoren
2007 bis 2008 implementierten das österreichische Innenministerium und IOM Wien das Projekt "Entwicklung von Richtlinien zur Datensammlung im Bereich Menschenhandel, inklusive komparativer Indikatoren". Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Justiz, Freiheit und Sicherheit unter dem Programm "Kriminalprävention and Kriminalitätsbekämpfung" (Prevention of and Fight Against Crime) kofinanziert.




