Events

Global Migration Film Festival

6. Dezember 2017

Top Kino, Wien

Das von IOM organisierte Global Migration Film Festival zeigt 2017 in seiner zweiten Ausgabe Filme, die die Hoffnungen und Herausforderungen von Migration behandeln.
Das Festival läuft von 5. bis 18. Dezember, dem Internationalen Tag der Migranten,
in über 100 Ländern.

IOM Österreich veranstaltete am 6. Dezember 2017 in einem bis zum allerletzten Platz besetzten Top Kino in Kooperation mit dem internationalen Menschenrechts-Filmfestival this human world ein Screening des Films Lost in Lebanon, welcher die Geschichten von vier syrischen Geflüchteten erzählt, die im Libanon leben. Die Dokumentation begleitet sie auf ihrem Weg, nachdem sie Freunde und Familie zurücklassen mussten, und beschreibt ihre Situation, als sie Anfang 2015 aufgrund neuer Gesetze ihre Aufenthaltsgenehmigungen nicht erneuern und somit weder zurück nach Syrien noch legal im Libanon bleiben konnten.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutierten Christina Duschl (Österreichisches Rotes Kreuz), Stefan Maier (Caritas Salzburg) und Elisabeth Hochenegger (IOM Österreich) über Zukunftsperspektiven syrischer Geflüchteter im Libanon. Die angeregte Diskussion mit Publikumsfragen wurde moderiert von Andrea Götzelmann-Rosado (IOM Österreich).

Wir danken allen, die am diesjährigen Global Migration Film Festival in Wien teilgenommen haben, für den schönen und informativen Abend!

 

                

                                                                                                                                                © Itta Francesca


Nationale Abschlusskonferenz

„Integration in den Gemeinden“

21. November 2017

Wien

Integration betrifft nicht nur die Gesellschaft als Ganzes, sondern involviert auch verschiedene Akteure auf Landes-, Bundes-, und Gemeindeebene.

An der nationalen Abschlusskonferenz des internationalen IOM Projekts „Integration in den Gemeinden“ am 21.11.2017 haben sich über 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Freiwilligenvereinen, kommunalen Verwaltungen, nationalen Behörden und Bündnissen und internationalen Organisationen beteiligt.

Es wurden nicht nur die Ergebnisse des Kapazitäts- und Kompetenzaufbaus zur Integration von Flüchtlingen auf Gemeindeebene im Rahmen des IOM Projekts „Integration in den Gemeinden“ präsentiert, bei der Konferenz selbst wurden auch Akzente einer besseren Zusammenarbeit der verschiedenen öffentlichen und ehrenamtlichen Strukturen gesetzt.

Neben wertvollen Inputs seitens des Städtebundes und der Wiener Magistratsabteilung 17 für Integration und Diversität, erarbeiteten die Konferenzteilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops gemeinsame Handlungsstrategien, um konkrete Herausforderungen in den Bereichen Zusammenleben, Vernetzung und Freiwilligenarbeit lösen zu können.

Die Integrationsabteilung des IOM Landesbüros für Österreich bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für ihre konstruktiven Beiträge und wertvollen Erkenntnisse der Migration und Integration auf Gemeindeebene. Wir blicken gespannt auf die internationale Abschlusskonferenz am 28.11.2017 in Brüssel, bei der sich Vertreter/innen aller am Projekt teilnehmenden Gemeinden aus Italien, Polen, Rumänien und Österreich miteinander austauschen werden.

         

 

 PPTs

Vorgestellte Publikationen:

 

Der Konferenzbericht erscheint in Kürze hier.


Global Migration Film Festival

14. Dezember 2016

Top Kino, Wien

IOMs erstes Global Migration Film Festival wurde am 5. Dezember eröffnet und gipfelte am 18. Dezember 2016, dem Internationalen Tag der Migranten. Das Festival stellte die Diversität und die Beiträge, die Migranten in ihren jeweiligen Gemeinschaften leisten, in den Mitt

 

elpunkt. Es war auch ein Tribut an die vielen Filme, die die Schönheit und Herausforderungen der Migration einfangen und diese somit einem weltweiten Publikum  zugänglich machen. Das  Film Festival war Teil der UN-Kampagne "Together" zur Stärkung von Diversität und Inklusion.

IOM Österreich veranstaltete ein Screening des Films “Wallah – Je te jure”. Dieser Film erzählt die Geschichte von Frauen und Männern, die über westafrikanische Migrationsrouten nach Italien reisen.  Senegals Dörfer, Nigers Busstationen und “Ghettos” voller Schmuggler, Italiens Plätze und Häuser bilden den Hintergrund dieser mutigen Reisen, die so oft in Tragödien enden.

Vor dem Hauptfilm zeigten wir zwei Kurzfilme von österreichischen Gewinnern des PLURAL + youth film festival, welches von IOM und UNAOC veranstaltet wird. Nach dem Screening luden wir noch zu einer Diskussion mit anschließendem Buffet.

Wir danken allen, die das Global Migration Film Festival in Wien besucht haben, für den schönen Abend!

   

Fotos © Sebastian Philipp

 


10. Europäisches Forum zu Kinderrechten

29.-30. November 2016

Europäische Kommission, Brüssel

Das Europäische Forum zu Kinderrechten wurde nach der Verabschiedung der Mitteilung der Kommission über die EU Strategie zu Kinderrechten 2006 gegründet.

Da im Jahr 2015 96.000 unbegleitete Kinder in der EU Asyl beantragt haben, legte die diesjährige 10. Tagung des Forums den Schwerpunkt auf den Schutz von Kindern, die sich in einer Migrationssituation befinden. Auch im Jahr 2016 machten Kinder mehr als 30 Prozent aller Ankünfte am Seeweg aus, gleichzeitig wird eine hohe Anzahl der unbegleiteten Kinder vermisst. Trotz dieser Fakten sind die Ansätze zur Sicherstellung der Bedürfnisse von Kindern häufig unvollständig, weshalb es Bemühungen braucht, um diese Herausforderung auf eine umfassende Art und Weise zu behandeln und dadurch das System nachhaltig zu verbessern.

IOM unterzeichnete zusammen mit 77 Organisationen eine gemeinsame Erklärung, die den Handlungsbedarf hinsichtlich eines umfassenden und rechtsbasierten Ansatzes gegenüber allen Flüchtlings- und Migrantenkindern aufzeigt. Die gemeinsame Erklärung  definiert folgende Prioritäten:

  • EU Aktionsplan für alle Flüchtlings- und Migrantenkinder
  • Reform der Asylgesetzgebung
  • Priorisierung von Kindern in der Migrations- und Asylpolitik
  • Förderungen zur Stärkung der Kinderschutzsysteme
  • Flüchtlings- und Migrantenkinder in allen Bereichen mitdenken
  • Transnationaler Kinderschutz
  • Gewährleistung und Verwendung von qualitativen Daten und Hinweisen


Internationale Organisation für Migration:

Aktuelles zu Migration und Asyl aus dem Europäischen Migrationsnetzwerk

25. Oktober 2016

Wien

Am 25. Oktober 2016 veranstaltete der Nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) gemeinsam mit der Union des Consularischen Corps in Österreich (U.C.C.A.) eine Informationsveranstaltung um die Arbeit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und des EMN vorzustellen. 

Die Veranstaltung „Internationale Organisation für Migration – Aktuelles zu Migration und Asyl aus dem Europäischen Migrationsnetzwerk“ richtete sich  speziell an die in Österreich ansässigen Berufs- und Honorarkonsule. Ziel war es, über aktuelle Entwicklungen bei IOM zu informieren und die Forschungstätigkeit im Rahmen des EMN vorzustellen. Herr Honorargeneralkonsul Dr. Breitenthaler begrüßte die in die Räumlichkeiten des Wiener Rennvereins im Palais Pallavicini geladenen Gäste. Argentina Szabados, Regionaldirektorin des IOM Regionalbüros für Südosteuropa, Osteuropa und Zentralasien, stellte in einem einleitenden Vortrag aktuelle Ereignisse im Migrationsbereich und die Rolle von IOM vor. Julia Rutz, Leiterin der Abteilung Forschung und Migrationsrecht des IOM Landesbüros für Österreich, präsentierte die Entstehung, den Aufgabenbereich sowie die wesentlichen  Publikationen und Aktivitäten des EMN unter besonderer Berücksichtigung des Mehrwerts für die konsularischen Vertretungen.


Im Anschluss bestand die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch im Rahmen eines Empfangs.  

   

Link zur EMN Website


EU Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels 2016:

Menschenhandel und seine Opfer – neue Entwicklungen

21. Oktober 2016

OSZE – Hofburg, Wien

Auch im Jahr 2016 unterstützte IOM Österreich das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres bei der Begehung des EU Tages zur Bekämpfung des Menschenhandels in Österreich. Die heurige Veranstaltung nahm neue Entwicklungen im Bereich Menschenhandel näher unter die Lupe.

Gilda Violato, Rechtsexpertin von IOM Catania, vertritt IOM am Vormittagspanel zu „Menschenhandel im Kontext krisenbedingter Migration“. IOM ist an den Ankunftspunkten der Schiffe in Süditalien präsent und Gilda ist eine der vielen Kolleg/innen, die Migrant/innen und Flüchtlinge nach der Ankunft unterstützt. IOM arbeitet mit den Behörden an der Grenze zusammen, um rechtliche Informationen zu verteilen und schutzbedürftige Personen – besonders Betroffene von Menschenhandel – zu identifizieren. In letzter Zeit gab es in Italien einen starken Anstieg von Personen, die sexuelle Ausbeutung erfahren haben. Die Mehrheit davon ist aus Nigeria. Laut Schätzungen von IOM Italien könnten 80% der ankommenden Nigerianerinnen Betroffene von Menschenhandel sein. Seit 2014 hat IOM mehr als 300 potentielle Betroffene an Schutzeinrichtungen verwiesen, aber viele nehmen dieses Angebot nicht in Anspruch.

Am Nachmittag moderierte IOM Österreich einen interaktiven Workshop zu Kinderhandel in Österreich. Gemeinsam mit Expert/innen von ECPAT Österreich und der Kinder- und Jugendhilfen Wien und Niederösterreich diskutierten Teilnehmer/innen unterschiedliche Formen von Kinderhandel und wie Österreich seine Bemühungen gegen Kinderhandel verbessern kann. Die herrschende Meinung war, dass mehr Ressourcen in Präventionsarbeit investiert werden müssen, um schutzbedürftige Minderjährige zu unterstützen bevor es überhaupt zu Ausbeutung kommt.

   

v.l.n.r.: Katie Klaffenböck (IOM), Helmut Sax (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte),
Evelyn Probst (LEFÖ Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels), Julia O’Connell Davidson (Universität Bristol)
Marco Bufo (unabhängiger Experte)


Agenda als PDF


Internationale Metropolis Konferenz 2016

24. bis 28. Oktober 2016

Aichi-Nagoya (Japan)

Die diesjährige Internationale Metropolis Konferenz fand zum ersten Mal in Asien unter dem Titel „Vertrauensbildung durch Weisheit in Bezug auf Migration und Integration“ statt.

Der nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) organisierte einen Workshop zum Thema „Flüchtlingsintegration in der EU und Asien: Gemeinsame Ansätze und Unterschiede“. Vor dem Hintergrund der aktuellen gewaltsamen Vertreibungen weltweit, die das höchste, jemals registrierte Ausmaß erreichten, wurden die Ansätze zur Flüchtlingsintegration in ausgewählten Staaten der EU und Asien näher betrachtet.
 

Moderation: Katerina Kratzmann, Migrationsexpertin

1. Vortrag: “Refugee Arrivals and Integration Policy in Sweden”

Bernd Parusel, Schwedische Migrationsbehörde

2. Vortrag: “Refugee Integration in Poland”

Joanna Sosnowska, Ministerium für Inneres und Administration

3. Vortrag: “Support Structures for Refugee Integration in Austria”

Saskia Koppenberg, IOM Landesbüro für Österreich

4. Vortrag: “Japan Bashing, Japan Passing”

Saburo Takizawa, Japan für UNHCR

 
 

4. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich

12. und 13. September 2016

Wien

Die Kommission für Migrations- und Integrationsforschung (KMI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und die Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien veranstaltete die 4. Jahrestagung für Migrations- und Integrationsforschung in Österreich.

Der nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) organisierte ein Panel zum Thema „Integration von Flüchtlingen in den österreichischen Arbeitsmarkt – Aktuelle Entwicklungen, Praktiken und Herausforderungen“.

 

Moderation:

Mag.a Katharina Benedetter, Leiterin der Abteilung für Integration,
IOM Landesbüro für Österreich

1. Vortrag:

Die Entwicklung spezieller Integrationsmaßnahmen für Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte in Österreich

Mag.a Saskia Koppenberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin,
IOM Landesbüro für Österreich /
Nationaler Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN)

2. Vortrag:

„Initiativen zur Arbeitsmarkteingliederung von Flüchtlingen“

MMag.a Margit Kreuzhuber, Beauftragte für Migration und Integration,
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

3. Vortrag:

Integration von Flüchtlingen – Erfahrungen aus OECD Ländern und Implikationen für die Politikgestaltung

Anne-Sophie Schmidt, Abteilung für Internationale Migration,
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)


Link zur EMN Website


Nationale EMN Konferenz: “Identitätsfeststellung im Migrationsprozess"

2. Mai 2016

Diplomatische Akademie Wien

Die Feststellung der Identität von Migrant/innen ist sowohl im nationalen als auch internationalen Kontext von fundamentaler Bedeutung. Die Entscheidungsfindung der zuständigen Behörden basiert zumeist maßgeblich auf den Erkenntnissen über die Identität der betroffenen Person. Die angewandten Verfahren, um diese Informationen zu erhalten, reichen von medizinischen Untersuchungen und Befragungen bis hin zum Abgleich von Fingerabdrücken und Sprachanalyseverfahren zur Herkunftsbestimmung.

Vor diesem Hintergrund organisierte das Landesbüro für Österreich der Internationalen Organisation für Migration (IOM) als Nationaler Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) am 2. Mai 2016 eine Konferenz zum Thema „Identitätsfeststellungen im Migrationsprozess“.

 

Ein Tagungsband zur Konferenz mit den Vorträgen der Sprecher ist im  August 2016 erschienen:

Begrüßung und Eröffnung

MR Hilbert Karl, Bundesministerium für Inneres, Österreich

Julia Rutz, IOM Landesbüro für Österreich

Einleitender Vortrag: Identitätsfeststellung im Migrationsprozess

Dario Vaschetto, Europäische Kommission (Präsentation)

Panel 1: Praxis und internationale Kooperation

Vegard Pettersen, Norwegisches Identifikationszentrum (Präsentation)

Robert Klamer, Royal Marechaussee Schiphol Airport

Mag. Nino Hartl, Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (Präsentation)

Panel 2: Altersfeststellung

Eivind Hoffmann, Norwegisches Immigrationsdirektorat und Norwegisches ID-Zentrum (Präsentation)

DDr. Ernst Rudolf, medizinischer Sachverständiger (Präsentation)

Mag. Mayra Mayr-Eduardoff, MSc, Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck (Präsentation)

Thomas N. Dunning, Principal Social Worker, TUSLA Child and Family Agency, Sir Patrick Dun’s Hospital (Präsentation)

Zusammenfassung und Ausblick

Katerina Kratzmann, IOM Landesbüro für Österreich

 

        

 


Buchpräsentation der aktuellen EMN Studie

„Die Gestaltung der Asyl- und Migrationspolitik in Österreich“ 

16. Februar 2016

Dachsaal, Urania Wien

Am 16. Februar 2016 stellte der Nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) das neue Handbuch zur Gestaltung der Asyl- und Migrationspolitik in Österreich vor. In Hinblick auf die derzeitige Migrations- und Asylsituation in Österreich und dem wissenschaftlichen Anspruch einer Rationalisierung des bestehenden Diskurses bietet diese Neuerscheinung einen aktuellen, fundierten und kompakten Überblick über das österreichische Asyl- und Migrationssystem.

Die unter dem Titel „Die Gestaltung der Asyl- und Migrationspolitik in Österreich“ veröffentlichte Studie stellt eine Überarbeitung der erstmals 2009 erschienenen sogenannten Organisationsstudie dar. Das Handbuch behandelt Themen wie die politischen, gesetzlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, historische Entwicklungen und die aktuelle Rechtslage im Asyl- und Migrationsbereich. Besonders kompakt und übersichtlich stellt ein Organigramm die wichtigsten Institutionen und ihre Zuständigkeitsbereiche dar. Zusätzlich listet ein Verzeichnis wesentliche Einrichtungen und Ansprechpartner in Österreich auf.

Anlässlich der Veröffentlichung wurde das Handbuch im Rahmen einer Buchpräsentation im Dachsaal der Urania in Wien vorgestellt. Neben einer inhaltlichen Präsentation wurde dem Publikum die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen und eine Diskussion anzuregen. Die Besucher hatten darüber hinaus die Möglichkeit, mit den AutorInnen in Kontakt zu treten und sich bei einem abschließenden Empfang auszutauschen.

    

Das Handbuch kann auch in englischer Fassung über die Homepage hier heruntergeladen und bestellt werden.


Cluster Treffen

EMN Forschung – Optimierung der Länderberichte der NKP

22. September 2015

Wien

Der Nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) organisierte ein internes Cluster Treffen zur Optimierung der EMN Forschung durch Verbesserung der Nationalen Berichte. Das Treffen, an dem Vertreter/innen von Nationalen Kontaktpunkten im EMN aus 12 verschiedenen EU-Mitgliedstaaten teilnahmen, fand am 22. September 2015 statt.

Im Rahmen dieses Arbeitstreffens diskutierten die Teilnehmer/innen mögliche Optionen zur Verbesserung der Qualität der nationalen EMN Studien. Eine tour de table gewährte interessante Einblicke in Beispiele aus der Praxis der einzelnen Nationalen Kontaktpunkte (NKP) bezüglich der jeweiligen Vorgehensweisen bei der Veröffentlichung ihrer nationalen Berichte der EMN Studien. Gemeinsame Vorschläge für zukünftige Verbesserungen wurden erarbeitet, die beim nächsten Treffen der Nationalen Kontaktpunkte in Brüssel präsentiert werden.

Thema des zweiten Teils des Treffens war die Erörterung möglicher Wege zur Optimierung der Qualität der nationalen Berichte. Nach einer gemeinsamen Reflektion über die von den NKP angewandten Forschungsmethodologien und über deren Qualitätssicherungsmechanismen wurden von den TeilnehmerInnen auch Wege zur Sicherstellung der Qualität bezüglich der Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit von Daten und Statistiken diskutiert. Das Treffen schloss mit formulierten Vorschlägen für zukünftige Vorgangsweisen.


Den Bericht finden Sie hier: http://www.emn.at/images/EMN_Konferenzen_/Report_AT_EMN_NCP_Cluster_Meeting_2015_de.pdf


Nationale EMN-Konferenz Österreich:

„Irreguläre Migration und Rückkehr in der EU und Österreich“

21. September 2015

Wien

Tagesordnung

Die Konferenz des Nationalen Kontaktpunktes Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) brachte Forscher/innen, Vertreter/innen von Ministerien, der Europäischen Kommission sowie der Zivilgesellschaft zusammen, um sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit irregulärer Migration und Rückkehr auseinanderzusetzen. Es wurden jüngste Forschungsergebnisse zu Migrationsrouten in die Europäische Union sowie zu den individuellen Entscheidungsfaktoren, welche die Zielwahl der MigrantInnen beeinflussen, präsentiert. Weiters wurden die Möglichkeiten und die Rolle der Europäischen Union bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen im Migrations- und Asylkontext beleuchtet sowie Erfahrungen aus verschiedenen europäischen Ländern ausgetauscht.

Zudem wurde die jüngste EMN-Studie zur Verbreitung von Informationen über die freiwillige Rückkehr an Personen, die nicht im Kontakt mit den Behörden stehen, vorgestellt. Diese ermöglicht einen vergleichenden Überblick über die unterschiedlichen Situationen, Akteure und Maßnahmen der Mitgliedstaaten und liefert außerdem Daten und  Statistiken zu der Thematik.

 

                                    

Den Konferenzbericht finden Sie hier:
http://www.emn.at/images/EMN_Konferenzen_/Konferenzbericht_Nationale_EMN-Konferenz_Osterreich_2015_DE_Final.pdf


Abschlusskonferenz des Projekts HEADSTART

21. Mai 2015        

Wien

Bei der HEADSTART Abschlusskonferenz in Wien am 21. Mai 2015 wurden Politiken und Praktiken, die Migrant/innen bereits vor ihrer Abreise besser auf eine sichere und reguläre Immigration vorbereiten können, diskutiert. Auf der Konferenz wurden auch die Projektresultate präsentiert. Diese umfassen unter anderem eine globale Studie zu existierenden Vor-Integrationsmaßnahmen und ein Handbuch für Migrant Resource Centres.
Die Konferenz behandelte zwei Themenbereiche, die für Vor-Integration besonders relevant sind:

  1. Wirksame Arbeitsplatzvermittlung und innovative Arbeitsmarktintegrationspraktiken für Arbeitnehmer/innen sowie die Einbindung von Arbeitgeber/innen vor der Abreise
  2. Entwicklung von Kompetenzen vor der Abreise und die Rolle der Herkunftsländer

Zusätzlich berichteten zwei Migrant/innen von ihren persönlichen Erfahrungen mit Vor-Integrationsmaßnahmen vor der Migration bzw. mit den Informationsangeboten zu integrationsunterstützenden Leistungen in Österreich.

Die Konferenzteilnehmer/innen kamen aus acht teilnehmenden EU Mitgliedstaaten (Deutschland, Italien, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn), WAPES (World Association of Public Employment Services), Politiker/innen im Integrationsbereich, NGOs und IOs sowie Expert/innen aus Herkunftsländern.
 

Die Abschlusskonferenz des Projekts HEADSTART wurde als Teil des Projektes „Headstart: Fostering Integration Before Departure“ organisiert. Das Projekt wurde von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) gemanagt und finanziert durch den Integration Community Actions 2012 Fonds der Europäischen Union, dem österreichischen und italienischen Innenministerium sowie der Central Agency for the Reception of Asylum Seekers in the Netherlands (COA).

AUCO – Österreichische Kulturelle Orientierungstrainings für syrische Flüchtlinge

10.-13. Mai 2015

Amman

Drei kulturelle Orientierungstrainings für syrische Flüchtlinge, die im Rahmen des 2. Humanitären Aufnahmeprogrammes nach Österreich kommen werden, fanden von 10. bis 13. Mai 2015 in Amman statt. Dieses AUCO (Austrian Cultural Orientation) Training wurde von 83 Teilnehmer/innen besucht. Für die Kinder wurde Kinderbetreuung organisiert. Die kulturellen Orientierungstrainings verfolgen das Ziel, den Teilnehmer/innen ein realistisches Bild über ihren Neustart in Österreich zu vermitteln und ihnen einen Raum zu geben, in dem Fragen über die Anfangszeit gestellt werden können. Die Trainingsgruppen waren sehr interessiert und insgesamt wurde das Training sehr gut aufgenommen. Die syrischen Flüchtlinge freuen sich schon sehr auf ihr Leben in Österreich!

Nähere Informationen finden Sie hier.


Aktionstage Politische Bildung 2015

23. April - 9. Mai 2015

Wien

IOM hat sich dieses Jahr erneut an den Aktionstagen Politische Bildung beteiligt. Zwischen dem 23. April und dem 9. Mai wurden 5 Workshops zu den Themen „Mythen der Migration“ und „Inklusion – Exklusion“ an österreichischen Schulen durch Mitarbeiter/innen von IOM Wien durchgeführt.

Die Teilnahme an solchen Initiativen wird als wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Reflexion bei jungen Menschen hinsichtlich aktueller Themen wie Migration, Diskriminierung und Vorurteile als ein Kernthema von IOM angesehen.

Nähere Informationen zu den Aktionstagen Politische Bildung finden sie hier.


Vorstellung des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN)

21. April 2015

Hotel Mercure Josefshof, Wien

Der Nationale Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) organisierte eine Informationsveranstaltung für Vertreter österreichischer Ministerien, die im Bereich Migration, Asyl und Integration tätig sind. Anwesend waren Vertreter des Bundesministeriums für Inneres, Bundesministeriums für Bildung und Frauen, Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres, Bundesministeriums für Familien und Jugend, Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, sowie Vertreter des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Aufgabenbereiche und Aktivitäten des Nationalen Kontaktpunkts Österreich im EMN vorgestellt und Strategien zur Vertiefung der Kooperation mit den Ministerien festgelegt, insbesondere hinsichtlich der Ausarbeitung von EMN-Studien.

Nähere Informationen finden Sie auf der EMN Website.


AUCO – Österreichische Kulturelle Orientierungstrainings für syrische Flüchtlinge

13.-14. April 2015

Istanbul

Das erste kulturelle Orientierungstraining für syrische Flüchtlinge, die im Rahmen des 2. Humanitären Aufnahmeprogrammes nach Österreich kommen werden, fand von 13. bis 14. April 2015 in Istanbul statt. Dieses AUCO (Austrian Cultural Orientation) Training wurde von 23 Teilnehmer/innen besucht, davon waren 12 Frauen und 11 Männer und einige Kinder. Für die jüngeren Kinder wurde Kinderbetreuung organisiert. Die kulturellen Orientierungstrainings verfolgen das Ziel, den Teilnehmer/innen ein realistisches Bild über ihren Neustart in Österreich zu vermitteln und ihnen einen Raum zu geben, in dem Fragen über die Anfangszeit gestellt werden können. Die Trainingsgruppe war sehr interessiert und insgesamt wurde das Training sehr gut aufgenommen. Die syrischen Flüchtlinge freuen sich schon sehr auf ihr Leben in Österreich!

Nähere Informationen finden Sie hier.


Workshop zur Situation syrischer Flüchtlinge

23. März 2015

Technische Universität, Wien

Die Konsularabteilung der U.S. Botschaft in Wien veranstaltete einen Workshop zur syrischen Flüchtlingskrise, an dem die UNHCR-Sprecherin sowie prominente Vertreter/innen des Bundesministerium für Inneres sowie Dr. Katerina Kratzmann vom IOM Landesbüro für Österreich teilnahmen. Diplomat/innen von 30 ausländischen Vertretungsbehörden in Wien sind der Einladung gefolgt, einschließlich der Nachbarstaaten, die durch den Zuzug von Flüchtlingen massiv betroffen sind und dringend internationale Unterstützung benötigen.

 

 

Katerina Kratzmann, IOM Büroleiterin (© U.S. Botschaft) 

Nähere Informationen zum Humanitären Aufnahmeprogramm finden Sie auf der IOM Website sowie auf der UNHCR Website.


Nationale EMN-Konferenz:

Junge Flüchtlinge in Österreich und der EU – Fluchtgründe, Politiken, Perspektiven

18. November 2014

Diplomatische Akademie Wien

Das IOM Landesbüro für Österreich hat als Nationaler Kontaktpunkt Österreich im Europäischen Migrationsnetzwerk (EMN) die nationale EMN-Jahreskonferenz 2014 zum Thema junge Flüchtlinge organisiert, auf der ForscherInnen, PraktikerInnen, ReferentInnen von Ministerien und VertreterInnen der Zivilgesellschaft aus Österreich und der EU, sowie junge Flüchtlinge selbst zusammengekommen sind, um Einblicke in die Thematik zu geben und die Perspektiven der jungen MigrantInnen zu beleuchten. Dazu wurden Fluchtgründe, Hauptherkunftsländer, internationale Standards und die Grundrechtsperspektive dieser besonders schutzbedürftigen Gruppe besprochen. Erste Ergebnisse einer EMN-Studie zu unbegleiteten Minderjährigen, die über aktuelle Entwicklungen der Politik und Praxis der Mitgliedstaaten informiert, und aktuelle, vergleichbare Statistiken bereitstellt, wurden ebenso präsentiert.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit jungen Flüchtlingen und VertreterInnen von Nichtregierungsorganisationen, Jugendwohlfahrtsträger und dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres wurden Fluchtgründe und Fluchtumstände, sowie Potentiale und Zukunftspläne junger Flüchtlinge und ihre Rolle in Österreich aufgezeigt. Zudem wurde der Frage nachgegangen, wie junge Flüchtlinge in ihren Plänen am besten unterstützt werden können. Im anschließenden Projekt-Marktplatz wurde über laufende Initiativen und Projekte zur Unterstützung junger Flüchtlinge in Österreich informiert.

Nähere Informationen finden Sie auf der EMN Website.
Hier gelangen Sie zur Agenda.


Headstart:

Workshop und Ausstellung in Rom

24.-25. September 2014

Der Workshop "Vor-Integration: Perspektiven, Methoden und unterstützende Maßnahmen" des Projektes Headstart ermöglichte es über 80 Teilnehmer/innen aus 30 verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Institutionen, Vor-Integration auf einer breiten Ebene zu diskutieren. Die zweitägige Veranstaltung wurde mit einer Ausstellung beendet, bei der über 20 Organisationen ihre konkreten Projekte und Initiativen vorstellen konnten.

Auch österreichische Partner haben zum Workshop und der Ausstellung beigetragen. Das Ministerium für Europa, Integration und Äußeres bot einen Überblick sowohl über die österreichische Policy als auch über Aktivitäten im Bereich der Vor-Integration. Dazu zählt insbesondere die Ernennung von Integrationsbeauftragten an den Botschaften in Drittländern und die Verbindung dieser innovativen beratenden Maßnahme mit Beratungsgesprächen in Österreich, welche durch die "Welcome Desks" des Österreichischen Integrationsfonds durchgeführt werden. Dieser holistische Zugang wurde von den Teilnehmer/innen als vielversprechende Maßnahme wahrgenommen.

Auch ein Vertreter des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft trug mit einer Präsentation über das österreichische Nostrifizierungsprogramm ENIC / NARIC und einem Überblick über Möglichkeiten zur Vereinfachung des Anerkennungsprozedere bei.

Der Workshop des Projektes Headstart diente auch dazu, die derzeitigen Erkenntnisse der globalen Studie zu bereits existierenden Vor-Integrationspraktiken vorzustellen und andere Praktiken zu identifizieren, die die Integration von Migrant/innen unterstützen können. Die globale Studie wird demnächst publiziert und kann dann hier eingesehen werden: www.headstartproject.eu. Außerdem finden Sie die Agenda, einen Bericht und alle Präsentationen des Workshops in Rom auf der Webseite.

 

Das Projekt wird von der Europäischen Union, den Bundesministerien für Inneres von Österreich und Italien sowie COA kofinanziert.